Unser diesjähriges Teamweekend führte uns nach Baden und Umgebung. Im Mittelpunkt stand die Arbeit in schwierigem Gelände sowie die Vertiefung von Nachlöscharbeiten. Neben intensiven Übungen bot das Wochenende auch viel Raum für Teamgeist, Austausch und Kultur.

Freitag – Anreise und Einstimmung
Ab 18.45 Uhr trafen die Mitglieder in der Pfadihütte ein. Zur Stärkung gab es feines Gehacktes mit Hörnli. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensitzen nutzten wir die Gelegenheit zum Austausch, bevor wir die erste Nacht in der Hütte verbrachten.
Samstag – Übungstag im Gelände
Pünktlich um 07.00 Uhr hiess es Tagwache. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden persönliches Material, Seilsäcke und Tools vorbereitet.

Um 08.00 Uhr startete der Fussmarsch zum Känzeli in Baden. Vor Ort folgte eine Einführung in die Sicherheit und die Orientierung zu den mit Flaggingtape markierten Spotfeuern und Glutnestern.
Die Arbeit erfolgte in zwei Teams – jeweils mit Einsatzleitung und Lookout. Mit vollem Einsatz bekämpften wir Glutnester, übten Abseilen und Sicherungstechniken und führten erste Debriefings im Feld durch. Das Mittagessen wurde im Gelände eingenommen.
Am Nachmittag stand die Hauptübung im Fokus: Nachlöscharbeiten im Hang, Arbeit mit Tools sowie Inputs zum kanadischen System der Haltelinie. Nach dem Retablieren ging es zurück ins Pfadiheim, wo Hygiene und Materialkontrolle anstanden.

Am späten Nachmittag führte ein kultureller Spaziergang durch Baden – vorbei an der Ruine Stein, der Weiten Gasse, über die Badstrasse bis hin zum Bäderquartier. Der Tag klang beim gemeinsamen Abendessen, Musik und einem Mitternachts-Snack in der Hütte aus. Besonderes Highlight: Wir feierten den Geburtstag von Matthias.
Sonntag – Abschluss und Rückblick
Der Sonntag begann etwas später und entspannter mit Frühstück und Austausch zu Projekten sowie Materialthemen. Danach folgte eine zweite Übung im Gelände, bei der die Erkenntnisse vom Vortag umgesetzt wurden.

Zurück in der Hütte standen Aufräumen, Retablieren und persönliche Hygiene auf dem Programm. Nach der Reinigung und Übergabe der Pfadihütte endete das Fire Camp @fire Schweiz offiziell. Wer wollte, blieb noch zum gemeinsamen Mittagessen.

Ein intensives, lehrreiches und kameradschaftliches Wochenende liegt hinter uns. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für Engagement, Disziplin und den grossartigen Teamspirit!