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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Kurzbericht Teamdienst @fire Schweiz in Ostermundigen


Nach fast 4- monatiger Zwangspause wegen Covid-19 konnten keine Packtests und Einsatzqualifikationen sowie Teamausbildungen durchgeführt werden. So war es doch hocherfreulich, dass sich am Samstag 26.Juni ein kleines Trüppchen von 5 Mitglieder auf dem Parkplatz des Regionalen Kompetenzzentrum in Ostermundigen trafen.

Nebst drei „altgediente“ Mitglieder konnten wir die ganz neuen Mitglieder Dani Aeschbach und Timon Egli begrüssen. Themen der Ausbildung war: Kennenlernen der neuen Honda-Pumpe Schlauchdienst Simple-Hoselay und Progressive-Hoselay Arbeiten mit Tools und Haltelinie nass. Die neue Pumpe hat im Saugbetrieb ab Wasserreservoir ihre Leistung von ca. 240 l/min und einer GMF von ca. 40 Meter gut gebracht. Ein Riesenvorteil ist das Gewicht von knapp 10 Kg. (mit Brennstoff) Die Schlauchverlegetechniken wurden in kurzen Einsätzen erläutert und geübt. Ebenso die Grundsätze Arbeiten mit Tools und Erstellen eines Wundstreifens (Haltelinie) war für die zwei neuen Mitglieder «wertvolles» Neuland. Am Schluss haben noch eine Haltelinie nass im Gelände erstellt.