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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Praxis Gebirgsbrandbekämpfung April 2017

Fangstoss, Sturzfaktor, Abseilachter, Shunt, Prusik, Vorfach Stahlseil, Halbmastwurf, Sackstich, Toprope und Toprope Advanced waren die gängigen Ausdrücke, welche am Samstagmorgen bei der Ausbildung Gebirgsbrandbekämpfung resp. Arbeiten in schwierigem Gelände uns von unserem Ausbildner um die Ohren geschlagen wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein und ein paar wenige Schneereste des letzten Wintereinbruchs trafen wir uns beim Zivilschutzzentrum in Ostermundigen. Da nicht alle Teilnehmer im Herbst 2016 im Selital am Weekend dabei waren, wurde das Ganze als Einführung durchgeführt. Nach einer gut einstündigen Theorie am Material mittels, den im Entwurf erstellten, Ausbildungsunterlagen ging es dann an die Praxis. Im steilen Gelände wurde erst ein horizontales Geländerseil erstellt.


Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Sandwiches wurden wir dann erneut gefordert. Arbeiten am Seil mit den Tools erfordert doch einiges an Koordination. Selbst die Tools müssen gegen Verlust/Absturz beim Arbeiten gesichert werden. In zwei Gruppen wurden dann das System Top-Rope und Top-Rope Advanced (beides passives Abseilen) und das aktive Abseilen mit autonomer Seilausgabe praktisch geübt.